Neuropsychologische Praxis Dr. Bodenburg

 

 

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Kurzinfo Neuropsychologie

 

 

 

 

 

 

 

 

Praxis

Sie finden auf dieser Seite die "Kurzinformation Neuropsychologie" und die am häufigsten gestellten Fragen zu diesem Thema.

Wenn Sie die Informationen in gedruckter Form benötigen (z.B. für Ihre Patienten oder Angehörige, die keinen Internetzugang haben), können Sie gerne unser Faltblatt  anfordern.
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Was bedeutet Neuropsychologie ?

Die (klinische) Neuropsychologie befasst sich in erster Linie mit Diagnose und Therapie der Folgen, die erworbene Hirnschädigungen auf die psychischen Funktionen des Menschen haben. Dabei wird zwischen Störungen der geistigen und der emotional-affektiven Störungen unterschieden.
Zu den geistigen Funktionen gehören z.B.

  • Konzentration und Aufmerksamkeit
  • Orientierung und Gedächtnis
  • Wahrnehmung
  • Planen, Problemlösen und Handeln
  • Denkfähigkeit
  • Zahlenverarbeitung

Zu den emotional-affektiven Störungen gehören z.B.

  • depressive Episoden
  • Anpassungsstörungen
  • Ängste
  • hirnorganisch bedingte Verhaltensänderungen
  • eingeschränkte Störungssicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für wen kann Neuropsychologische Therapie eine sinnvolle Behandlungsmethode sein?

Für alle Menschen mit erworbenen Hirnschädigungen, z.B. nach

  • Schlaganfall
  • Schädel-Hirn-Traumata
  • Gehirnoperationen (z.B. Tumorentfernung)
  • entzündlichen Erkrankungen des Gehirns, einschließlich Multiple Sklerose
  • Sauerstoffmangelversorgung des Gehirns z.B. nach Herzstillstand

Generell lässt sich sagen, dass das Behandlungspotential umso größer ist, je früher die Therapie nach dem schädigenden Ereignis beginnt.
Häufig wird die ambulante neuropsychologische Therapie nach einem stationären oder teilstationären Krankenhaus- oder Reha-Aufenthalt in Anspruch genommen.

 

 

 

 

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Was beinhaltet Neuropsychologische Therapie?

Die neuropsychologische Therapie beinhaltet drei wesentliche Bestandteile: Die restituive und kompensatorische Behandlung sowie die integrierten Methoden. Die restituive Behandlung hat zum Ziel, eine beeinträchtigte Leistung weitestgehend wiederherzustellen, z. B. die Reaktionsschnelligkeit oder die geteilte Aufmerksamkeit, die für das Autofahren und die Bedienung von Maschinen von Bedeutung sind. Die kompensatorische Behandlung zielt darauf ab, die einer restituiven Behandlung nicht mehr zugänglichen Störungen in die Alltagsbewältigung der Patienten einzubeziehen. Dazu gehören u.a. das Erlernen vergrößerter Augenbewegungen zum Ausgleich eines beeinträchtigten Gesichtsfeldes und des Umgangs mit Hilfsmitteln sowie die Veränderung der Umgebungsbedingungen. Die kompensatorische Behandlung unterstützt und begleitet den Patienten darin, mit den Folgen seiner hirnorganischen Verletzung zu leben und Erwartungen und Ziele auf die neue Situation abzustimmen. Die integrierten Methoden dienen vornehmlich dazu, begleitende psychische Störungen sowie hirnorganisch bedingte Verhaltensänderungen zu behandeln. Dies geschieht z. B. mit Mitteln, die der Lernpsychologie entlehnt, aber an hirnorganisch bedingte Veränderungen, z. B. der Aufmerksamkeit und des Gedächtnisses, angepasst sind.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer bezahlt die Neuropsychologische Therapie?

Die Kostenübernahme durch die gesetzliche und private Krankenversicherung erfolgt für eine ambulante neuropsychologische Therapie in Hamburg derzeit im Rahmen von Einzelfallentscheidungen.
Die gesetzliche Unfallversicherung übernehmen die Kosten ebenfalls auf Antrag.
Die Kosten für Untersuchungen bei Verdacht auf AD(H)S bei Kindern und Erwachsenen, für Intelligenztestungen und für das Gruppentraining sozialer Kompetenz werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Dauer und Behandlungsfrequenz der Neuropsychologischen Therapie?

Die Dauer einer neuropsychologischen Therapie richtet sich nach Art und Schwere der Erkrankung. Im Mittel umfasst eine Behandlung in der Praxis 30 Einheiten à 50 Minuten. Die Behandlung soll 2-mal wöchentlich stattfinden. Bei schweren Erkrankungen kann die Sitzungsdauer auf 25 Minuten verkürzt werden.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Wer behandelt Sie?

Neuropsychologische Therapie wird von Psychotherapeuten mit einer speziellen Weiterbildung in Neuropsychologie durchgeführt. Diese Kenntnisse werden durch das Zertifikat "Klinische/r Neuropsychologin/-e GNP" oder durch die mit der Berufsbezeichnung "Psychologische/-r Psychotherapeut/-in" verbundene Zusatzbezeichnung "Klinische Neuropsychologie" nachgewiesen.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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