Neuropsychologische Praxis Dr. Bodenburg

 

 

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Psychotraumatologie - Angebote der Praxis

 

 

 

 

 

 

 

 

Praxis

Bei der Prävention   psychischer Folgeschäden von traumatischen Erlebnissen im Berufsalltag ist der Umgang mit der betroffenen Person in zeitlicher Nähe zum Unfallereignis wesentlich für den weiteren Verlauf.

Die Praxis bietet Seminare zu diesem Thema an. In den Schulungen werden folgende Themen behandelt.

  • Erkennen von psychischen Krisen
  • Umgang mit einem traumatisierten Kollegen
  • Mögliche Folgen eines psychischen Traumas

Die Seminare werden individuell an die Belange des jeweiligen Arbeitsplatzes angepasst. Für weitere Informationen zu Organisation, Ablauf und Kosten setzen Sie sich bitte mit der Praxis in Verbindung.

 

 

 

 

Mitarbeiter

 

 

 

 

Neuropsychologie

 

 

 

 

Traumaabteilung

 

 

 

 

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In der Psychologischen Nachsorge können Betroffene

über das Erlebnis sprechen, wenn sie es wünschen.
(Für einige Menschen ist es entlastend, darüber zu berichten, für andere ist es wiederum besser,  die Erinnerungen alleine zu "verdauen“, ohne darüber zu reden.)

Informationen über typische Stressreaktionen nach traumatischen Ereignissen erhalten

  • Bewältigungsstrategien kennen lernen und ausprobieren
  • psychologische Beratung bei aktuellen Problemen in Anspruch nehmen

In dem Nachsorge-Angebot der Praxis werden neueste Forschungsbefunde berücksichtigt. Methoden, die sich als wirkungslos oder sogar schädlich erwiesen haben, kommen nicht zum Einsatz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Rahmenbedingungen:
Insgesamt werden vier Einzelsitzungen à 50 Minuten hier in der Praxis angeboten. In der Regel findet der 1.Termin innerhalb der ersten Woche, der 2. Termin nach Ablauf einer weiteren Woche, der 3.Termin ca. vier Wochen nach dem traumatisierenden Ereignis und der 4.Termin nach Ablauf eines halben Jahres zur Überprüfung der Stabilität des Behandlungserfolges statt.

Sollten die unfallbedingten Beschwerden nicht abklingen und/oder sich eine psychische Erkrankung entwickeln, haben Sie zudem die Möglichkeit, hier in der Praxis eine Psychotherapie zu beginnen.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Psychotherapie / Traumatherapie

Halten die Beschwerden nach einem belastenden Ereignis länger als vier Wochen an, so hat sich möglicherweise eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) entwickelt. Diese äußert sich in folgenden Symptomkomplexen:

Wiedererleben des Traumas:
wiederkehrende Bilder, Gedanken, Träume, Illusionen, Flash-Backs

Dissoziative Symptome:
Empfindungslosigkeit, Losgelöstsein, gestörte Wahrnehmung der eigenen Person oder der Umwelt, Erinnerungslücken

Vermeidungsverhalten:
Gedanken, Gefühle, Aktivitäten, Orte oder Personen, die an das Trauma erinnern werden vermieden

Angstsymptome oder vegetative Übererregung:
Schlafstörungen, Reizbarkeit, übertriebene Schreckreaktion, Konzentrationsprobleme, Unruhe

 

In der Folge einer posttraumatischen Belastungsstörung können sich auch noch weitere psychische Erkrankungen, wie z.B. Depressionen, Angststörungen oder Suchterkrankungen entwickeln.
Etwa ein Drittel der Patienten, die unter einer posttraumatischen Belastungsstörung leiden, benötigen keine Behandlung. Bei ihnen kommt es innerhalb des ersten Jahres zu einer vollständigen Genesung. Bei einem weiteren Drittel entwickelt sich dagegen eine chronische Erkrankung, bei der noch nach 10 Jahren die Symptome einer posttraumatischen Erkrankung anhalten.

Trauma-Behandlung

Die Traumatherapie hier in der Praxis erfolgt als Einzelbehandlung nach einem kognitiv- verhaltens- therapeutischen Ansatz. Wissenschaftliche Studien belegen, dass die kognitive Verhaltenstherapie bei der Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung sehr erfolgreich und anderen therapeutischen Ansätzen überlegen ist.

Ein traumatisches Ereignis führt dazu, dass das grundlegende Gefühl von Sicherheit und Kontrolle über das eigene Leben verloren geht. In der ersten Phase der Therapie geht es daher zunächst um Stabilisierung:

  • Verstehen der eigenen Reaktion durch Informationsvermittlung
  • Möglichkeiten zur Kontrolle der belastenden Erinnerungen
  • Wiedererlangen eines Sicherheitsgefühls
  • Stressmanagement
  • Alltagsbewältigung

Erst nach ausreichender Stabilisierung erfolgt die konfrontative Traumatherapie. Die Konfrontation mit den belastenden Erinnerungen erfolgt dabei schrittweise unter kontrollierten und gut strukturierten Bedingungen. So soll eine Verarbeitung des Traumas ermöglicht werden, ohne eine erneute Traumatisierung auszulösen. Folgende Verfahren werden dazu eingesetzt:

  • Narrative Elaboration des Traumagedächtnisses
  • Kontrollierte Traumaexposition
  • Imaginatives Nacherleben des Traumas
  • Exposition in vivo

Die Auseinandersetzung mit dem Trauma erfolgt also zunächst durch das Berichten über das Geschehen und durch das Nacherleben des Traumas in der Vorstellung. In einem weiteren Schritt wird dann gemeinsam mit dem Therapeuten der Ort des Unfalls oder Überfalls aufgesucht.

Parallel zur konfrontativen Behandlung erfolgt auch eine kognitive Therapie. Durch ein Trauma verändern sich das Selbstbild und die Vorstellungen über die Welt häufig sehr drastisch. Beispielsweise wird die Welt als gefährlich und die eigene Person als schwach und zerbrechlich erlebt. Ziel der kognitiven Therapie ist es, Bewertungen des Geschehens und der eigenen Rolle dabei zu verändern, sich selbst nicht mehr als passives Opfer sondern als aktiven Überlebenden zu sehen. So soll es möglich werden, das Erlebte in die eigene Biographie zu integrieren.

 

Rahmenbedingungen

Üblicherweise wird bei einer Psychotherapie einmal wöchentlich eine Einzelsitzung à 50 Minuten durchgeführt. Bei einer akuten Traumatisierung ist es jedoch sinnvoll, die Therapiefrequenz individuell anzupassen. Insbesondere für die konfrontative Behandlung sind meist häufigere und längere Therapiesitzungen erforderlich. Die Behandlungsfrequenz wird hier in der Praxis je nach Bedarf und Belastbarkeit im Einzelfall festgelegt. Eine besondere Möglichkeit hier in der Praxis stellt die Blockbehandlung dar, bei der eine Woche lang täglich mehrere Stunden gemeinsam mit dem/der Therapeuten/-in gearbeitet wird.

Eine konfrontative Behandlung am Arbeitsplatz wird individuell mit den Betroffenen und dem Arbeitgeber abgesprochen. Bei Bedarf werden auch die Bedingungen für eine berufliche Wiedereingliederung nach längerer Krankschreibung gemeinsam mit dem Arbeitgeber und dem Kostenträger erarbeitet.  (zurück zur Traumaabteilung-Hauptseite)
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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