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Neuropsychologische Praxis Dr. Bodenburg |
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Psychotraumatologie - Angebote der Praxis |
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Bei der Prävention psychischer Folgeschäden von traumatischen Erlebnissen im Berufsalltag ist der Umgang mit der betroffenen Person in zeitlicher Nähe zum Unfallereignis wesentlich für den weiteren Verlauf. Die Praxis bietet Seminare zu diesem Thema an. In den Schulungen werden folgende Themen behandelt.
Die Seminare werden individuell an die Belange des jeweiligen Arbeitsplatzes angepasst. Für weitere Informationen zu Organisation, Ablauf und Kosten setzen Sie sich bitte mit der Praxis in Verbindung. |
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Traumaabteilung |
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In der Psychologischen Nachsorge können Betroffene über das Erlebnis sprechen, wenn sie es
wünschen. Informationen über typische Stressreaktionen nach traumatischen Ereignissen erhalten
In dem Nachsorge-Angebot der Praxis werden neueste Forschungsbefunde berücksichtigt. Methoden, die sich als wirkungslos oder sogar schädlich erwiesen haben, kommen nicht zum Einsatz. |
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Sollten
die unfallbedingten Beschwerden nicht abklingen und/oder sich eine psychische
Erkrankung entwickeln, haben Sie zudem die Möglichkeit, hier in der Praxis
eine Psychotherapie zu beginnen.
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Halten die Beschwerden nach einem belastenden Ereignis länger als vier Wochen an, so hat sich möglicherweise eine Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) entwickelt. Diese äußert sich in folgenden Symptomkomplexen: Wiedererleben
des Traumas: Dissoziative
Symptome: Vermeidungsverhalten: Angstsymptome
oder vegetative Übererregung:
In
der Folge einer posttraumatischen Belastungsstörung können sich auch noch
weitere psychische Erkrankungen, wie z.B. Depressionen, Angststörungen oder
Suchterkrankungen entwickeln. Trauma-Behandlung Die Traumatherapie hier in der Praxis erfolgt als Einzelbehandlung nach einem kognitiv- verhaltens- therapeutischen Ansatz. Wissenschaftliche Studien belegen, dass die kognitive Verhaltenstherapie bei der Behandlung der posttraumatischen Belastungsstörung sehr erfolgreich und anderen therapeutischen Ansätzen überlegen ist. Ein traumatisches Ereignis führt dazu, dass das grundlegende Gefühl von Sicherheit und Kontrolle über das eigene Leben verloren geht. In der ersten Phase der Therapie geht es daher zunächst um Stabilisierung:
Erst nach ausreichender Stabilisierung erfolgt die konfrontative Traumatherapie. Die Konfrontation mit den belastenden Erinnerungen erfolgt dabei schrittweise unter kontrollierten und gut strukturierten Bedingungen. So soll eine Verarbeitung des Traumas ermöglicht werden, ohne eine erneute Traumatisierung auszulösen. Folgende Verfahren werden dazu eingesetzt:
Die Auseinandersetzung mit dem Trauma erfolgt also zunächst durch das Berichten über das Geschehen und durch das Nacherleben des Traumas in der Vorstellung. In einem weiteren Schritt wird dann gemeinsam mit dem Therapeuten der Ort des Unfalls oder Überfalls aufgesucht. Parallel zur konfrontativen Behandlung erfolgt auch eine kognitive Therapie. Durch ein Trauma verändern sich das Selbstbild und die Vorstellungen über die Welt häufig sehr drastisch. Beispielsweise wird die Welt als gefährlich und die eigene Person als schwach und zerbrechlich erlebt. Ziel der kognitiven Therapie ist es, Bewertungen des Geschehens und der eigenen Rolle dabei zu verändern, sich selbst nicht mehr als passives Opfer sondern als aktiven Überlebenden zu sehen. So soll es möglich werden, das Erlebte in die eigene Biographie zu integrieren.
Rahmenbedingungen Üblicherweise wird bei einer Psychotherapie einmal wöchentlich eine Einzelsitzung à 50 Minuten durchgeführt. Bei einer akuten Traumatisierung ist es jedoch sinnvoll, die Therapiefrequenz individuell anzupassen. Insbesondere für die konfrontative Behandlung sind meist häufigere und längere Therapiesitzungen erforderlich. Die Behandlungsfrequenz wird hier in der Praxis je nach Bedarf und Belastbarkeit im Einzelfall festgelegt. Eine besondere Möglichkeit hier in der Praxis stellt die Blockbehandlung dar, bei der eine Woche lang täglich mehrere Stunden gemeinsam mit dem/der Therapeuten/-in gearbeitet wird. Eine
konfrontative Behandlung am Arbeitsplatz wird individuell mit den Betroffenen
und dem Arbeitgeber abgesprochen. Bei Bedarf werden auch die Bedingungen für
eine berufliche Wiedereingliederung nach längerer Krankschreibung gemeinsam mit
dem Arbeitgeber und dem Kostenträger erarbeitet. (zurück
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